Der Dokumentarfilm Boris Dorfman – A mentsh von 2014 (Regie: Uwe & Gabriela von Seltmann) setzt Boris Dorfman, dem vielleicht letzten Jiddisch-Muttersprachler im heute ukrainischen Lwiw, jiddisch Lemberik, und seiner „mame-loschn“ Jiddisch ein Denkmal. Er lädt ein, Boris Dorfmans Lebensgeschichte in der multikulturellen Stadt zu folgen – und seinen Ausführungen in jiddischer Sprache zu lauschen. Die ergreifende Dokumentation wird umrahmt von einer kurzen Einführung in den Film und einem anschließenden (Publikums-)Gespräch, in dem es um die jiddische Sprache und Kultur gehen wird.

Moderation: Prof. em. Dr. Dr. h. c. Walter Koschmal
Gespräch: Prof. Dr. Sabine Koller, Professorin für Slavisch-Jüdische Studien, Universität Regensburg
Hanan-Michael Bordin, Lektor für Jiddisch und Hebräisch, Universität Regensburg

Es ist eine gemeinsame Veranstaltung des Freundeskreises der Jüdischen Gemeinde Regensburg und der Professur für Slavisch-Jüdische Studien, Universität Regensburg

  • 06.05. 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
  • Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde
    Am Brixener Hof 2
    93047 Regensburg